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Samstag, 07.10.2006:
Radtour für ein neues selbstverwaltetes Zentrum
12.30 Uhr Treffpunkt für RadlerInnen am Bauhaus Heidelberg; die Tour geht an verschiedenen Gebäuden entlang, die für ein neues
selbstverwaltetes Zentrum in Frage kommen
ab 15.00 Uhr Kundgebung auf dem Universitätsplatz mit Umsonstladen, Ausstellungen, Infoständen, Kuchen, Kleinkunst und mehr Kommt alle, bringt eure Räder und gute Ideen mit, wie wir den temporären Freiraum auf dem Uniplatz mit kreativen Aktivitäten füllen können!
AZ & Bunte Linke
Antwort der Bunten Linken auf den Offenen Brief des Mietervereins an die Heidelberger
Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen
Sehr geehrter Herr Dr. Dietrich Nöthe,
wir teilen Ihre Analyse mit einer Ausnahme und zwar der Feststellung "Wenn Heidelberg auch als Wirtschaftsstandort nicht gefährdet werden soll, ist ein nachfragegerechtes, bezahlbares Wohnungsangebot ganz besonders wichtig." Die Beziehung von Wirtschaftsstandort, Universitätsstadt und Wohnungsmarkt hat auch andere Aspekte: Gerade der erhebliche Anstieg von Arbeitsplätzen im Universitäts- und High tech-Sektor hat zu den hohen Mieten in Heidelberg geführt. Die Zahl der Arbeitsplätze ist seit 1961 um rund 50 Prozent angestiegen, die Zahl der in Heidelberg wohnenden Erwerbstätigen hat um 10% abgenommen. Nur die Hälfte der hier Erwerbstätigen wohnt auch in Heidelberg. (Die Auspendlerzahlen sind vergleichweise gering.)
Die Zahl der Studenten hat im selben Zeitraum von etwas über 10 000 auf über 30 000 zugenommen. Da Heidelberg nach wie vor eine attraktive Stadt zum Wohnen ist, fragt ein großer Teil dieser Erwerbstätigen - und natürlich auch der Studenten - Wohnungen in Heidelberg nach. Das knappe Gut "Wohnung" wird entsprechend teuer (s. auch Anhang). mehr>>>
Offener Brief an die Heidelberger
Kommunalpolitiker und Kommunalpolitikerinnen
Der Mieterverein Heidelberg nimmt zur aktuellen
Heidelberg-Umfrage im Lichte der Wohnungspolitik Stellung:
Die aktuelle Umfrage zeigt: Keine bezahlbare Wohnungen in Heidelberg für junge Familien!
Sehr geehrte Damen und Herren der Heidelberger Kommunalpolitik !
Sie haben wie wir die Berichte über die aktuelle Heidelberg-Umfrage gelesen. Zum wievielten Mal feiert sich eigentlich Heidelberg als „Wohlfühlstadt“, ohne dass sich auf den Schattenseiten der Wohlfühlstadt etwas geändert hätte? Seit vielen Jahren hat der Mieterverein Heidelberg immer wieder gezielte Aktivitäten für die Schaffung von bezahlbaren Wohnungen angemahnt. Viele Berichte, Pläne, Zeitungsartikel und andere Papiere sind seitdem entstanden, aber wenige Wohnungen wurden gebaut. Und dennoch wiederholt sich von Umfrage zu Umfrage dasselbe Schauspiel: Es ist alles ganz ganz wunderbar! Werden die, die in Heidelberg eine Wohnung haben, gefragt, so erhält man von ihnen natürlicherweise eine überwiegend positive Einschätzung ihrer Wohnungssituation. Sie haben es geschafft, in der tollen Metropole zu wohnen und genießen es. Nur: Niemand hat diejenigen gefragt, die mit ihrem Wohnungswunsch am beinharten Heidelberger Wohnungsmarkt gescheitert sind. Und niemand hat sie alle gezählt. mehr>>>
Bericht RNZ
Bunte Linke stellt OB-Kandidaten auf
Im Herbst 2006 wird in Heidelberg ein neuer Oberbürgermeister/ eine neue Oberbürgermeisterin gewählt. Das Stadtoberhaupt wird durch seine Haltung und seine politische Einstellung das zukünftige Geschehen in Heidelberg auf lange Zeit bestimmen. Das sogenannte „bürgerliche Lager“ hat sich ohne jede Sachdiskussion frühzeitig auf einen gemeinsamen OB-Kandidaten festgelegt. Auch die Bunte Linke hatte sich schon im Juni des Vorjahres in einem offenen Brief an GAL und SPD mit dem Vorschlag gewandt, gemeinsam eine offene / öffentliche Diskussion über Anforderungen und Wünsche an einen OB-Kandidaten / eine Kandidatin zu beginnen. Das Hauptanliegen der Bunten Linken war dabei, die Stadtgestaltung mit einer Politik des sozialen Ausgleichs zu verbinden, der zunehmenden Zersetzung der Sozialstrukturen entgegenzuwirken und ein Klima der Solidarität zu schaffen. mehr>>>
Ein Fußballstadion "geschenkt" - Alles spricht dagegen
„Alle Parteien jubelten und die Bevölkerung klatschte“ bei der Aussicht auf das von Dietmar Hopp geplante Fußballstadion in Kirchheim, heißt es in der Neujahrs-Ausgabe der RNZ. Das ist wohl nur bedingt richtig. Mag es auch im ersten Moment lukrativ klingen, ein Fußballstadion „geschenkt“ zu bekommen, wird doch nach kurzem Überdenken deutlich, dass es für Heidelberg alles andere als ein Gewinn wäre.
Wer würde die Kosten für die notwendige Infrastruktur wie Zufahrtswege und Parkflächen und für die über Jahre hinweg anfallende Instandhaltung tragen, auch wenn es einmal keine „Kurpfälzer Erstligisten“ mehr gäbe oder nie gegeben hätte? Welche Leistungen der Stadt müssten gestrichen werden, um ein Bundesligastadion zu unterhalten? Die Stadt Mannheim jedenfalls klagt schon heute über die durch die SAP-Arena verursachten Folgekosten. Zur finanziellen Last käme die Lärm- und Abgasbelastung durch den erhöhten Autoverkehr. mehr>>>
Bunte Linke zur Verkehrssituation im Neuenheimer Feld
Parkraumbewirtschaftung und Straßenbahn
Seit langem ist geplant, die angespannte Verkehrssituation im Neuenheimer Feld und in der Berliner Straße durch Parkraumbewirtschaftung und Einführung eines Jobtickets zu verbessern. Kurz vor der Einführung wird nun die „Lösung des Dauerproblems“ vom Wissenschaftsministerium Stuttgart trotz früherer Zustimmung gestoppt. Mit der fadenscheinigen Begründung, Fragen müssten noch geklärt werden, handelt das Ministerium ohne Rücksicht auf die dadurch weiterhin bestehenden Verkehrsprobleme, die bereits getätigten Investitionen von 1,5 Millionen Euro oder die neu eingestellten Mitarbeiter. Die Initiative zum Stillstand geht aus von Werner Pfisterer, CDU-Landtagsabgeordneter, Mitglied des Heidelberger Gemeinderats und des Personalrats der Universität, der bekanntlich vom öffentlichen Personennahverkehr wenig hält. Bereits eine Straßenbahn nach Kirchheim hatte Pfisterer genauso heftig wie erfolglos bekämpft. mehr>>> |